
Wir entwickeln unsere Stadt mit Weitblick.
Für die CDU gehört Bewahrung der Schöpfung zum Markenkern. Wir nehmen Klima- und Umweltschutz als kommunale Verantwortung ernst – mit Lösungen, die wirksam, bezahlbar und technologieoffen sind. Unser Anspruch: mit Maß und Mitte handeln, Ressourcen sparen, Kreisläufe stärken und die Stadt Schritt für Schritt klimafester machen – im Verkehr, bei Gebäuden, auf Flächen. Städtische Liegenschaften sollen Vorreiter sein und zeigen, wie Klimaanpassung, Artenvielfalt und Lebensqualität zusammengehen.
Wir stellen unsere Abwasserinfrastruktur Schritt für Schritt auf ein zukunftsfähiges Fundament. Bei allen künftigen Straßenbaumaßnahmen setzen wir konsequent auf ein getrenntes Abwassersystem, bei dem Schmutzwasser und Regenwasser in zwei Leitungen geführt werden. So entlasten wir die Kläranlage, verhindern Mischwasserüberläufe in unsere Bäche und fördern die Grundwasserneubildung direkt vor Ort. Das Regenwasser kann künftig vor Ort versickern oder über öffentliche Zisternen gespeichert werden – ein wichtiger Beitrag zur Klimaanpassung und zur Idee der „Schwammstadt“. Bestandsgebäude müssen nicht nachgerüstet werden; für Neubauten gilt weiterhin die Zisternensatzung. Unser Ziel ist klar: Mehr Wasser in der Region halten, unsere Gewässer schützen und Königstein klimafest machen – durch eine moderne Infrastruktur, die für die nächsten Jahrzehnte trägt.
Eine attraktive Innenstadt für alle.
Die Innenstadt ist Königsteins Visitenkarte. Mit dem Projekt „Königsteins Innenstadt gestalten“ setzen wir auf eine Mitte, die Aufenthaltsqualität, Nutzbarkeit und Nachhaltigkeit verbindet – für Bürgerinnen und Bürger, Handel, Gastronomie und Gäste. Gute Erreichbarkeit zu Fuß, mit dem Rad oder Lastenrad und eine kluge Verknüpfung mit dem Autoverkehr gehören ebenso dazu wie Sicherheit, Sauberkeit und sozialer Zusammenhalt. Kapuzinerplatz, Konrad-Adenauer-Anlage und Fußgängerzone bilden das Herzstück. Wir stehen zum Gesamtkonzept und treiben die Umsetzung Schritt für Schritt voran. Das Konzept verfolgt vier zentrale Ziele:
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Mehr Aufenthaltsqualität und Raum für Menschen
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Mobilität neu denken – besser verbinden, klüger lenken
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Nachhaltigkeit und Klimaanpassung
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Königstein stärken – für Bürger, Einzelhandel und Gäste
Was das heißt, wird konkret: mehr Sitzgelegenheiten, zusätzliche Grünflächen, barrierefreie Zugänge, gestaltete Plätze und eine stimmige Verbindung von Altstadt, Kurpark und Kapuzinerplatz. Der Ablauf bleibt geordnet: Zuerst die Tiefgarage, dann die Verlagerung der Haltestellen, anschließend Entsiegelung und Umgestaltung der bisherigen Parkflächen, zum Schluss die Aufwertung von Kapuzinerplatz und Konrad-Adenauer-Anlage. So bleibt die Innenstadt während der Bauzeit erreichbar, der Einkauf in den Geschäften oder der Arztbesuch weiterhin möglich; Bauphasen werden frühzeitig kommuniziert. Ein digitales Parkleitsystem reduziert Suchverkehr; Entsiegelung, mehr Grün und bessere Versickerung machen die Mitte klimafester. Wie von uns bereits in der Planung gefordert, wird die Tiefgarage mit Ladeinfrastruktur für E-Mobilität ausgestattet.
Hintere Hauptstraße: nächste Etappe
Die hintere Hauptstraße nehmen wir bewusst nach der neuen Innenstadt in den Blick. Erst wenn die Mitte trägt, folgt die nächste Etappe. Der Bedarf ist da: Mit klarer Wegeführung, passenden Nutzungen, gezielten Stellmöglichkeiten und einer ruhigen, hochwertigen Gestaltung soll ein urbaner Raum entstehen, der Frequenz und Aufenthaltsqualität steigert, ohne das historische Bild zu stören. So verlängert sich die lebendige Achse für Handel und Begegnung aus der starken Mitte heraus.
Unterwegs in Königstein – klug verbunden
Der innerstädtische Autoverkehr stellt Königstein vor große Herausforderungen. Neue Wohngebiete im Idsteiner sowie Usinger Land erhöhen den Druck auf unsere Straßen. Bereits 2021 haben wir Mittel für ein Verkehrsgutachten beantragt, das Durchgangs- und Innenverkehr bewertet und Wege der Trennung aufzeigt. Darauf bauen wir auf – mit einem nachhaltigen städtischen Mobilitätsplan für Königstein. Ein verständlicher Gesamtplan bündelt und verzahnt alle Verkehrsarten: sichere Schulwege, Fuß- und Radverkehr, ÖPNV und Autoverkehr. Er bündelt Maßnahmen, ordnet sie nach Nutzen und Dringlichkeit, hinterlegt die Finanzierung und setzt sie Schritt für Schritt um – damit Lärm, Schadstoffe und Stau messbar sinken.
Die zweite Kreiselspur in der Le-Cannet-Rocheville-Straße bleibt der erste Hebel. Wir sprechen es offen aus: Sie ist noch nicht geöffnet, weil vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof ein Verfahren zwischen Anliegern und dem Land Hessen anhängig ist. Eine Einigung ist jedoch in Sicht – etwa über einen Kompromiss mit Lärmschutzwand. Gerade der Norden Königsteins würde spürbar entlastet.
Im nächsten Schritt rückt die Entlastung des Königsteiner Kreisels in den Mittelpunkt. Weil sich dort mehrere Bundesstraßen kreuzen, müssen in Abstimmung mit Bund und Land machbare Varianten geprüft werden, um den Durchgangsverkehr zu entflechten und Staus zu Stoßzeiten zu verhindern.
Darüber hinaus strebt die Königsteiner CDU an, das Verkehrsaufkommen auf Schleichwegen in Wohngebieten durch eine intelligente Verkehrsführung einzudämmen. Dies kann etwa durch wechselseitige Parkflächen und Einbahnstraßenregelungen erreicht werden. Mit Durchfahrtsbeschränkungen für den Schwerverkehr soll unter Wahrung der Anliegerbelange eine höhere Verkehrssicherheit und niedrigere Lärmbelästigung erreicht werden. Allen voran hat die Königsteiner CDU die Sicherheit der Schulwege im Blick.
Gut unterwegs – Rad, Bus & Bahn
Das Radverkehrskonzept macht Wege alltagstauglich: ein durchgehendes, sicheres Netz zwischen allen Stadtteilen, zu Schulen, Kliniken, Innenstadt und Bahnhöfen. Lückenschlüsse, klare Markierungen und sichere Knotenpunkte gehören dazu, ebenso zusätzliche Abstellanlagen (Bike+Ride) und eine bessere Verknüpfung mit dem ÖPNV.
Beim ÖPNV zählt Verlässlichkeit. Unregelmäßigkeiten auf der Bahnstrecke nach Frankfurt wie Ausfälle und Verspätungen nehmen wir ernst. Gemeinsam mit unserer Bürgermeisterin sind wir im engen Austausch mit
RMV, HLB und der Start Deutschland GmbH, um – im Rahmen unserer Einflussmöglichkeiten – stabile Takte, pünktliche Anschlüsse und spürbare Qualitätsverbesserungen zu erreichen. Wo es sinnvoll ist, setzen wir uns für dichtere Takte, kluge Linienführungen und Echtzeit-Informationen ein. Haltestellen bauen wir systematisch barrierefrei aus.
Städtische Immobilien – Eigentum klug managen
Wer in Generationen denkt, gestaltet mit Blick nach vorn. Wir entwickeln die städtische Immobilienstrategie weiter, um Kosten zu senken und Handlungsspielräume zu gewinnen – ohne zentrale Werte preiszugeben. Die Prüfung, welche Grundstücke und Gebäude langfristig nicht erforderlich sind, läuft. Wo es zweckmäßig ist, können Objekte veräußert werden. Gleichzeitig erwerben wir strategisch wichtige Flächen, etwa für soziale Infrastruktur, Bildung oder bezahlbaren Wohnraum. So wird die Stadt finanziell besser aufgestellt, Leerstand vermieden und Gestaltungsfähigkeit gesichert.
Das Quartier „Königsteiner Höfe“ wurde auf dem ehemaligen Sportplatz der Bischof-Neumann-Schule realisiert. Die Grundidee bleibt richtig und wird zum Maßstab: Der ruhende Verkehr wandert in die Tiefgarage, ebenerdig entstehen autoarme Wege und Freiräume für die Bewohnerinnen und Bewohner. Diese Bauweise unterstützen wir – sie kann Vorbild für weitere Projekte sein. Mit dem Alnatura-Markt behält die Stadt den beliebten Nahversorger. Die Stadt hat Tiefgaragenplätze erworben, die die Erreichbarkeit bei Veranstaltungen sichern und damit die Attraktivität des Hauses der Begegnung erhöhen. Ein gegenüberliegendes Bistro ergänzt das Angebot.
Unser Ziel bleibt: energieeffizientes Bauen mit erneuerbaren Wärme-/Energiekonzepten, grüne Höfe mit hoher Aufenthaltsqualität, barrierearme Wege, gute Anbindung an Bus & Bahn sowie sichere Rad- und Fußverbindungen. Wo bauleitplanerisch möglich, setzen wir uns für geförderten Wohnraum ein und achten auf einen guten Nutzungsmix aus Wohnen, kleinteiligem Gewerbe/Dienstleistung und wohnortnahen Angeboten. Die Königsteiner CDU begleitet das Vorhaben aktiv in der Bauleitplanung – mit klaren Qualitätsstandards und transparenter Bürgerbeteiligung.


